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Soziale Inklusion von Frau und Mann

Was ist unter "Sozialer Inklusion" zu verstehen ? "wikipedia" definiert wie folgt :
  
  •  "Die Forderung nach Sozialer Inklusion ist verwirklicht, wenn jeder Mensch in seiner In­di­vi­dualität von der Gesellschaft akzeptiert wird und die Möglichkeit hat, in vollem Um­fang an ihr teilzuhaben oder teilzunehmen."
  •  Unterschiede und Abweichungen werden im Rahmen der Sozialen Inklusion bewusst wahr­ge­nom­men, aber in ihrer Bedeutung eingeschränkt oder gar aufgehoben. Ihr Vor­han­den­sein wird von der Gesellschaft weder in Frage gestellt noch als Besonderheit ge­se­hen.
  •  Das Recht zur Teilhabe wird sozialethisch begründet und bezieht sich auf sämtliche Le­bens­be­rei­che.
  •  "Soziale Inklusion beschreibt dabei die Gleichwertigkeit der Individuen."

Die Europäische Kommission nennt im Bereich der Geschlechterpolitik als zentrale Leitlinie ih­rer Po­li­tik : "The Commission will boost the social inclusion of women." 1), sie fördert
die Soziale Inklusion von Frauen.
Verwendet die Europäische Kommission den Begriff Soziale Inklusion vor allem für das weib­li­che Ge­schlecht, und da hauptsächlich für die Teilhabe am Arbeitsmarkt, so bezieht Forum In­klu­sion den Begriff auf beide Geschlechter. Selbstverständlich zielt dabei der inklusive Ansatz auf al­le ge­sell­schaftlichen Bereiche. Dies ermöglicht den empathischen Blick auch auf die Le­bens­wirk­lich­kei­ten von Männern - auch im Bereich des Familienrechts. Der geschlechtergerech­te An­satz ma­ni­fes­tiert sich hier in der
Sozialen Inklusion von Frauen und Männern.

Wollen wir Ganzheitlichkeit, so nehmen wir auch die Rechte und Bedürfnisse von Kindern in den Fo­kus, ergänzt durch Empathie und Akzeptanz für Minderheiten - im Sinne von diversity.
Einige unserer europäischen Nachbarländer zeigen sich bereits konsequent und richten ihre So­zial- und Ge­schlechterpolitik nach diesen ganzheitlichen Vorgaben aus. So nennt sich das "Fa­mi­li­en"-Ministerium in Norwegen "ministry of children, equality and social inclusion".
Diesen ganzheitlichen Ansatz wünscht sich Forum Soziale Inklusion auch für Deutschland und fordert ei­ne Um­be­nennung und inhaltliche Neuausrichtung für das Bundesministerium für Familie, Se­nio­ren, Frau­en und Jugend in
BUNDESMINISTERIUM FÜR KINDER,
CHANCENGERECHTIGKEIT UND SOZIALE INKLUSION.
Diese Bezeichnung vermeidet bereits im Ansatz Diskriminierung, Segregation oder Exklusion vie­ler Bür­ger ( und Bürgerinnen ? ) in Deutschland.


1) :   "Strategy for Equality between Women and Men 2010-2015", page 5.
 Forum Soziale Inklusion, 2013-03-17
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